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	<title>VioWorld Kulturblog &#187; Gehirnforschung</title>
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	<description>Beiträge zu Kultur, Jobs und Web 2.0</description>
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		<title>Strategien gegen das Lampenfieber</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job/ Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur Schauspieler und Musiker kennen dieses flaue Gefühl im Bauch, begleitet von Herzklopfen und Schweißausbrüchen. Lampenfieber ist ein Phänomen, das auch Pressesprecher, Lehrer, ja sogar der Auftritts-Coach selber kennen &#8211; kurz, alle Menschen, die sich vor Anderen präsentieren müssen. VioWorld befragte zu diesem Thema den Psychotherapeuten und Musiker-Coach Dr. Michael Bohne.
Herr Dr. Bohne, woher [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_624" class="wp-caption alignright" style="width: 289px"><a rel="attachment wp-att-624" href="http://vioworld.de/blog/2009/05/strategien-gegen-das-lampenfieber/90302_r_by_markan666_pixeliode/"><img class="size-medium wp-image-624" title="90302_r_by_markan666_pixeliode" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/90302_r_by_markan666_pixeliode-279x300.jpg" alt="markan666/ Pixelio" width="279" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">markan666/ Pixelio</p></div>
<p>Nicht nur Schauspieler und Musiker kennen dieses flaue Gefühl im Bauch, begleitet von Herzklopfen und Schweißausbrüchen. Lampenfieber ist ein Phänomen, das auch Pressesprecher, Lehrer, ja sogar der Auftritts-Coach selber kennen &#8211; kurz, alle Menschen, die sich vor Anderen präsentieren müssen. VioWorld befragte zu diesem Thema den Psychotherapeuten und Musiker-Coach Dr. Michael Bohne.</p>
<p><em>Herr Dr. Bohne, woher stammt eigentlich der Begriff „Lampenfieber&#8221;?</em></p>
<p>Da es seit ewigen Zeiten bekannt ist, dass Schauspieler und andere Menschen, die eine Bühne betreten im Scheinwerferlicht ihren Körper seltsam aktiviert erleben (Herzklopfen, schwitzige Hände, Zittern, trockener Mund, alles Symptome, die man auch bei Fieber haben kann), hat sich der Begriff Lampenfieber eingebürgert. Landläufig wird leider nicht zwischen positivem Lampenfieber (welches leistungssteigernd ist) und dysfunktionalem Lampenfieber, oder besser Auftrittsangst (die leistungshemmend ist) unterschieden. Positives Lampenfieber ist gut und sollte man natürlich nicht verändern. Die meisten Profimusiker sind jedoch immer wieder auch mit dysfunktionalem Auftrittsstress konfrontiert. Das ist also ganz normal, wird leider jedoch immer noch tabuisiert.<span id="more-621"></span></p>
<p><em>Gibt es Menschen, die kein Lampenfieber kennen?</em></p>
<p>Es gibt Menschen, die so sehr auf die Sache, um die es geht fokussiert sind, dass sie vor lauter Begeisterung für ihre Sache keine Zeit und keine Gehirnkapazitäten frei haben, um Stress zu entwickeln. Auch sind Menschen, die ein hohes Selbstwertgefühl haben, tendenziell geschützter vor störendem Auftrittsstress.</p>
<p><em>Wie kann man Lampenfieber positiv nutzen?</em></p>
<p>Wie gesagt, positives Lampenfieber ist hilfreich, da es das Gehirn und den Körper positiv aktiviert. Es macht auch Sinn, sich das klar zu machen. Alle Umdeutungsversuche von störender Auftrittsangst halte ich für fragwürdig, da die Gefahr einer Angstvermeidung besteht, die die Ängste nur wieder konservieren würde. Musikalische Intonations- oder Rhythmusschwäche sollte man ja auch nicht umdeuten, sondern aktiv mit geeigneten Techniken oder Lehrern dran arbeiten, dass man in diesen Bereichen sicherer wird.</p>
<p><em>Was interessiert Sie besonders an musikerspezifischem Lampenfieber?</em></p>
<p>Mir macht es Freude, Menschen darin zu unterstützen, zu ihren persönlichen Höchstleistungen zu kommen, bzw. ihnen dabei behilflich zu sein, auf der Bühne wirklich das auszudrücken, was sie ausdrücken möchten. Beeindruckend ist es auch immer wieder zu sehen, wie sich Musiker und Sänger entwickeln, wenn sie ihre Blockaden aufgelöst haben. Besonders aufregend ist es natürlich zu beobachten wie Musiker und Sänger immer wieder auf der Bühne oder an anderen Auftrittsorten über sich selbst hinaus wachsen. Es ist einfach schön, wenn Musiker und Sänger, die auf eine Bühne gehen, um andere Menschen mit dem was sie sagen, spielen oder tun zu berühren, dies auch wirklich hinbekommen und wenn alles Leistungsdenken sich verflüchtigt, so dass Musiker und Zuhörer sich wirklich „entrücken&#8221; lassen können von der „bezaubernden&#8221; Welt der Musik.</p>
<p><em>Wie sind Ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Lampenfieber?</em></p>
<p>Oh je, ich kenne es, am Cello so aufgeregt gewesen zu sein, dass ich mich wirklich hundeelend und völlig inkompetent gefühlt habe. Auch aus anderen Auftrittskontexten, wie z. B. Vorträgen oder auch nur einfache Vorstellungsrunden kenne ich es, aufgeregt gewesen zu sein. Deshalb war es für mich ganz wichtig alle Techniken, die ich bei Musikern anwende, vorher bei mir selbst auszuprobieren und ihre Wirkpotenz zu testen. Seit einigen Jahren allerdings fühle ich mich nirgendwo so wohl, wie auf der Bühne, wenn ich Workshops oder Vorträge halte. Beim Cello ist mir aufgefallen, dass ich oft faktisch mit dem Vorspielrepertoire überfordert war oder dass ich einen gewissen Perfektionismus hatte, den ich mir aufgrund meines eigentlichen Könnens gar nicht erlauben konnte. Jetzt wo ich mich von meinen überhöhten Ansprüchen verabschiedet habe macht das Spielen viel mehr Spaß. Allerdings komme ich zzt. leider kaum zum Spielen, aber das wird sich hoffentlich bald wieder ändern.</p>
<p><em>Eine Säule Ihres Coachings ist die „energetische Psychologie&#8221;&#8230;</em></p>
<p>Die Angst sitzt im Gefühlshirn, dem limbischen System und da kommt man mit einfachen Umdeutungsversuchen, mit Reden oder mit Verstehen häufig nicht wirklich weiter. Ich empfehle da, sich Techniken anzueignen, mit denen man seine eigenen Ängste im Sinne eines emotionalen Selbstmanagements wirklich effizient reduzieren kann. Am meisten überzeugt hat mich durch die Erfahrung mit Musikern und anderen auftrittsgestressten Menschen die Klopftechnik aus der so genannten Energetischen Psychologie. Der Name ist ein bisschen unpassend, da die Wirkweise dieser Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wirklich etwas mit Energiebahnen zu tun hat, sonder viel eher eine geschickte Stimulation unseres Gehirns ist, wodurch sich Stress leicht auflösen lässt. Wie man das im Bereich des störenden Lampenfiebers machen kann, habe ich ja in dem Büchlein „Klopfen gegen Lampenfieber&#8221;, das bei Rowohlt erschienen ist, beschrieben. Ich bekomme immer wieder Mails von Lesern, die allein durch die konsequente Anwendung der dort beschriebenen Techniken ihren Auftrittsstress deutlich reduzieren konnten.</p>
<p><em>Brauchen Musiker oder Sänger, die unter Auftrittsängsten leiden eine Therapie?</em></p>
<p>Die meisten professionellen Musiker und Sänger kennen es, immer mal wieder unter auftrittsbedingtem Stress zu leiden und dann schlechter zu spielen oder zu singen als sie eigentlich können. Die allermeisten Musiker sind bei Probespielen oder Vorsingen stressbedingt (viel) schlechter als sie es eigentlich sind. Wenn die meisten Musiker dies kennen, dann sollte man nicht in erster Linie die Musiker dafür verantwortlich machen, sondern die Kontextbedingungen, in denen der Stress auftritt. Verantwortlich hierfür ist u.a. eine Perfektionismus- und Null-Fehler-Toleranzkultur, die nun mal die meisten Beteiligten unter Stress und Versagensängste setzt. Und natürlich liegt das auch an Ausbildungsdefiziten in puncto emotionalem Selbstmanagement und Selbstcoachingkompetenz.</p>
<p>Da es also ein berufsrollenbezogenes Problem ist, hat Psychotherapie in diesem Feld zunächst einmal überhaupt nichts zu suchen, sondern wenn überhaupt, geht es um Coaching als persönliche berufsrollen- und leistungsbezogene Entwicklungsmaßnahme. Man kann ja nicht einen ganzen Berufsstand für krank erklären, nur weil die Hochschulen es versäumt haben, ihre Absolventen hinsichtlich der psychologischen Herausforderungen, die ein öffentlicher Auftritt, vor allem in Bewertungssituationen, nun mal mit sich bringt, professionell vorzubereiten.<br />
Natürlich kann es sein, dass jemand so lange mit dysfunktionalem Lampenfieber herumläuft, dass man in einem Coaching merkt, dass derjenige sich unter dieser chronischen Belastung geradezu deformiert hat, ja wirklich krank und ggf. sogar arbeitsunfähig geworden ist, dann kann auch eine Psychotherapie sinnvoll sein. Das kommt aus meiner Beobachtung aber nicht so häufig vor, wenn man wirklich wirksame Techniken im Auftritts-Coaching nutzt und wenn die betreffenden ein bisschen Zeit und Neugier investieren, die unterschiedlichen Techniken auch anzuwenden. Wenn jemand unbedingt Psychotherapie machen möchte, dann sollte er unbedingt zu jemandem gehen, der sich auch mit den modernen lösungsorientierten Methoden auskennt.</p>
<p><em>Welche Rolle spielen denn aus Ihrer Sicht die Musikhochschulen?</em></p>
<p>Die Hochschulen haben da leider völlig versagt. Das Wissen um Bestleistungsförderung bei Wettkämpfen ist ja im Bereich des Leistungssports seit Jahrzehnten bekannt. Seit vielen Jahren nutzen auch andere Hochleistungsbereiche Coaching, um die guten Leute noch besser zu machen. Die Musikhochschulen hingegen befinden sich bezogen auf die Vermittlung von professionellen Techniken, um Menschen darin zu unterstützen, ihre persönlichen Bestleistungen auch in Extremsituationen zeigen zu können, noch in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Man könnte sagen, die Musikerausbildung ist dort, wo die Medizin war, als es noch keine Narkose gab.<br />
Es muss das wirklich in aller Deutlichkeit gesagt werden: Generationen von Hochschulpräsidenten haben eine extrem wichtige Entwicklung verschlafen und die Musiker, die bei ihren Auftritten, Probespielen und Vorsingen leiden, zahlen dafür die Zeche.</p>
<p>Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, wie man als Hochschule seine gut ausgebildeten und begabten Studentinnen und Studenten ohne jegliche professionelle Vorbereitung in pucto mentale Auftrittskompetenz, Imaginationsfähigkeit, emotionales Selbstmanagement und psychologische Bestleistungsoptimierung in Prüfungen, zu Wettkämpfen und in Probespiele und Vorsingen schicken kann. Natürlich ist mir auch klar, dass es an einigen Hochschulen seit ein paar Jahren zarte Pflänzchen in Form von Probespielsimulationen, Mentalem Training und Auftritts-Coching gibt. Solche meist sehr knapp besetzten Lehraufträge oder Gastworkshops können angesichts der Wichtigkeit dieses Themas allerdings nur als ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen.</p>
<p>Es hat den Anschein, als sei es den Hochschulen nicht wirklich wichtig, dass möglichst viele ihrer Absolventinnen und Absolventen gute Stellen bekommen oder Wettbewerbe gewinnen. Es scheint ihnen auch nicht wichtig zu sein, Werkzeuge zu vermitteln, die es den jungen Musikerinnen und Musikern ermöglichen, auch nachhaltig und viele Jahre lang ihren Beruf gesund und mit Freude zu genießen. Mit humanistischer Bildung hat das, was zurzeit noch läuft übrigens herzlich wenig zu tun.</p>
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		<title>Brain &amp; Music: Besser leben mit Musik</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 08:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Zusammenhänge von Musik, musikalischer Bildung, Intelligenz und Lebensqualität wird vielerortens geforscht. Anfang des Jahres wurde nun von der LMU München eine Studie veröffentlicht, die von den Hofer Symphonikern initiiert worden war.

Das Hofer Modell
Die Hofer Symphoniker sind das einzige deutsche Symphonieorchester, dem  seit 30 Jahren eine Musikschule und eine Suzuki-Akademie angeschlossen ist. Musikschüler werden [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_383" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-383" href="http://vioworld.de/blog/2009/04/klassische-musik-macht-jung-klug-reich-und-gesund/310653_r_k_b_by_gerd-altmann-geralt-_pixeliode/"><img class="size-medium wp-image-383" title="310653_r_k_b_by_gerd-altmann-geralt-_pixeliode" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/310653_r_k_b_by_gerd-altmann-geralt-_pixeliode-300x217.jpg" alt="Gerd Altmann: Soundcheck /pixelio.de" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann: Soundcheck /pixelio.de</p></div>
<p>Über die Zusammenhänge von Musik, musikalischer Bildung, Intelligenz und Lebensqualität wird vielerortens geforscht. Anfang des Jahres wurde nun von der LMU München eine Studie veröffentlicht, die von den <a title="Hofer Symphoniker" href="http://www.hofer-symphoniker.de/13.0.html" target="_blank">Hofer Symphonikern</a> initiiert worden war.</p>
<p><span id="more-389"></span></p>
<h4>Das Hofer Modell</h4>
<p>Die Hofer Symphoniker sind das einzige deutsche Symphonieorchester, dem  seit 30 Jahren eine <strong>Musikschule </strong>und eine <strong>Suzuki-Akademie</strong> angeschlossen ist. Musikschüler werden hier also von professionellen Musikern ausgebildet und betreut. Die<a title="Violinsite: Lernmethode von Shinichi Suzuki (engl.)" href="http://www.theviolinsite.com/suzuki/" target="_blank"> Suzuki-Methode</a> ist eine Form des frühinstrumentalen Unterrichts, die genau auf das Lernverhalten von Kindern abgestimmt ist. Der Violinist Dr. Shin&#8217;ichi Suzuki entwickelte sie Mitte des 20. Jahrhunderts nach Beobachtungen, wie Kleinkinder ihre Muttersprache lernen &#8211; wichtig ist der frühe Lernbeginn (in Hof ab 3 Jahren).</p>
<h4>Ein anderer Ton</h4>
<p>Das Team um Hirnforscher<a title="Wikipedia: Ernst Pöppel" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Poeppel" target="_blank"> Professor Dr. Ernst Pöppel </a>und Musikwissenschaftler <a title="Lorenz Welker" href="http://www.musikwissenschaft.uni-muenchen.de/personen/professoren/welker/welker_vita/index.html" target="_blank">Prof. Dr. Dr. Lorenz Welker</a> kam an der LMU München u.a. zu folgendem Ergebnis:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aus den Ergebnissen der Studie liess sich auch schlussfolgern, dass durch langjährigen Musikunterricht<strong> psychosoziale Fähigkeiten und Kompetenzen gefördert werden können</strong>, die zu Recht als Grundlage für das Knüpfen echter, tiefgehender und dauerhafter Beziehungen, für eine konsequente und zielstrebige weitere Ausbildung und für <strong>selbstsicheres Verhalten</strong> im späteren Leben angesehen werden. So zeigten die Musikschüler eine<strong> verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration</strong> über einen längeren Zeitraum, sind besser in der Lage, Emotionen differenzierter wahrzunehmen und zu erleben.&#8221; (<a title="Hofer Modell" href="http://hwz.tpsec.de/public/de/navigation/projects/Hofer-Modell.html" target="_blank">HZW Seite</a>)</p></blockquote>
<p>Die Studie, &#8220;Ein anderer Ton&#8221; gibt es auf den Seiten des Humanwissenschaftlichen Instituts zum <a title="HWZ Studie: ein anderer Ton" href="http://www.miz.org/artikel/Studie_HWZ.pdf" target="_blank">Download</a>.</p>
<h4>Mehr Musikunterricht!</h4>
<p>Eine auf der Hand liegende Forderung ergibt sich daraus: die stärkere Förderung des Musikunterrichts. In Hof will man daher als nächstes ein Zukunftsszenario von Experten entwickeln lassen, in das die neuen Erkenntnisse einfließen werden &#8211; es bleibt also spannend.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p>Nadia Zaboura hat über dieses Thema auch auf <a title="Das empathische Gehirn" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/das-empathische-gehirn/2009-03-08/gefuehlsexperten-weshalb-musiker-emotional-bestens-gestimmt-sind" target="_blank">Brainlogs </a>geschrieben; sie wertet eine aktuelle amerikanische Studie aus, die zum Ergebnis kommt, dass sich musikalische Menschen leichter auf die Emotionen ihrer Kommunikationspartner ein&#8217;schwingen&#8217; sozusagen &#8211; es fällt ihnen leichter die emotionale Gefühlslage aus der Stimme des Gegenübers rauszufiltern.</p>
<p>Auch die Welt hat zu <a title="Welt: Gefühle raushören fällt Musikern leichter" href="http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article3343558/Musiker-entlarven-Gefuehle-in-Stimmen-besser.html" target="_blank">beiden </a>Studien geschrieben, hier findet sich auch hübsches <a title="Welt: Hirnforschung" href="http://www.welt.de/wissenschaft/article3509843/Warum-Musik-den-Menschen-klug-macht.html" target="_blank">Bildmaterial</a>.</p>
<div align="center"><a href="http://twitter.com/HagenKohn" target="_blank"><img src="http://vioworld.de/blog/wp-content/plugins/igit-follow-me-after-post-button-new/twitter8.png" /></a><div style="font-size:8px;"><a href="http://www.hackingethics.com/">HackingEthics</a></div></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Brain+%26%23038%3B+Music%3A+Besser+leben+mit+Musik+http://e2tbd.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Brain+%26%23038%3B+Music%3A+Besser+leben+mit+Musik+http://e2tbd.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>

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		<title>Buch-Tipp: Oliver Sacks &#8220;Der einarmige Pianist&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 13:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Columbia University ernannte ihn zum ersten &#8220;Künstler&#8221; der Neurologischen Fakultät. Oliver Sacks ist sowohl  Mitglied der Gesellschaft für Neurowissenschaften sowie des Schriftstellerverbandes PEN. Der schreibende Hirnforscher, der bereits in den achtziger Jahren mit &#8220;Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte&#8221; einen Bestseller landete, hat kürzlich mit &#8220;Der einarmige Pianist&#8221; (englisch &#8220;Musicophilia&#8220;) ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-479" href="http://vioworld.de/blog/2009/05/buch-tipp-oliver-sacks-der-einarmige-pianist/musicophilia/"><img class="alignleft size-medium wp-image-479" title="musicophilia" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/musicophilia-202x300.jpg" alt="musicophilia" width="202" height="300" /></a>Die Columbia University ernannte ihn zum ersten &#8220;Künstler&#8221; der Neurologischen Fakultät. <a href="http://www.oliversacks.com/">Oliver Sacks</a> ist sowohl  Mitglied der Gesellschaft für Neurowissenschaften sowie des Schriftstellerverbandes PEN. Der schreibende Hirnforscher, der bereits in den achtziger Jahren mit &#8220;Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte&#8221; einen Bestseller landete, hat kürzlich mit &#8220;<a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=18308">Der einarmige Pianist</a>&#8221; (englisch &#8220;<a href="http://www.musicophilia.com/">Musicophilia</a>&#8220;) ein weiteres wissenschaftlich-belletristisches Meisterwerk veröffentlicht, diesmal über die <a title="Vioworld: Klassische Musik macht jung, klug, reich und gesund?" href="http://vioworld.de/blog/2009/04/klassische-musik-macht-jung-klug-reich-und-gesund/" target="_blank">erstaunliche Wirkung von Musik auf das menschliche Gehirn</a>.</p>
<p>Hier aber zunächst ein Beispiel aus der Tierwelt:</p>
<p><span id="more-467"></span><br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/ERpIWTh18cY&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ERpIWTh18cY&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
Oliver Sacks ist berühmt für seine brillanten Geschichten, die uns tief in die Welt des menschlichen Geistes und Gehirns führen und unser Verständnis des menschlichen Wesens erweitert haben und dies mit seiner einzigartigen Mischung aus empathischer Erzählkunst, wissenschaftlicher Gelehrsamkeit und dem Blick für das Kuriose. In seinem neuesten Buch erzählt Sacks von Menschen, die nach einer Hirnverletzung ihre Musikalität verlieren, und von anderen, die durch eine solche Verletzung erst Musikalität entwickeln, ja von Musik geradezu besessen sind. Sacks erweist sich wieder als Meister der Menschenbeschreibung und entdeckt an scheinbaren Defekten die besonderen Qualitäten der Menschen wie beim einarmigen Pianisten <a href="http://fortepiano.wordpress.com/2008/06/16/wittgenstein-paul-einarmiger-pianist/">Paul Wittgenstein</a>, für den die großen Komponisten Benjamin Britten, Paul Hindemith, Richard Strauss und Maurice Ravel eigens Stücke für die linke Hand schrieben.</p>
<div align="center"><a href="http://twitter.com/HagenKohn" target="_blank"><img src="http://vioworld.de/blog/wp-content/plugins/igit-follow-me-after-post-button-new/twitter8.png" /></a><div style="font-size:8px;"><a href="http://www.hackingethics.com/">HackingEthics</a></div></div><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Buch-Tipp%3A+Oliver+Sacks+%26%238220%3BDer+einarmige+Pianist%26%238221%3B+http://py399.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Buch-Tipp%3A+Oliver+Sacks+%26%238220%3BDer+einarmige+Pianist%26%238221%3B+http://py399.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>

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		<title>Klassische Musik macht jung, klug, reich und gesund?!</title>
		<link>http://vioworld.de/blog/2009/04/klassische-musik-macht-jung-klug-reich-und-gesund/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen  Kohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Klassische Musik macht schöner, reicher, klüger, gesünder - gesünder, ja, dazu gibt es in Salzburg eine Forschungseinrichtung, die mit klassischer Musik als Therapieform arbeitet. Noch dieses Jahr soll die Medikamentation auf den Markt kommen.


Noch keine verwandten Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob klassische Musik tatsächlich reich macht &#8211; nun, zumindest finanziell gesehen halte ich das für schwierig, für alle anderen Zuschreibungen, also &#8216;jung, klug und gesund&#8217; gibt es aber wissenschaftliche Fürstreiter.</p>
<p>So behauptet bespielsweise Dr. Michael F. Roizen, der &#8220;chief wellness officer of the Wellness Institute at the Cleveland Clinic&#8221;, dass &#8220;&#8216;Listening to finer music and attending concerts on a consistent basis makes your real age about four years younger&#8217;” (Zitat: <a title="Matthew Gurewitsch, March 25, 2009: Musical Pharmacology - Concerto in the Key of Rx" href="http://www.nytimes.com/2009/03/29/arts/music/29gure.html?_r=1&amp;ref=music" target="_blank">NY Times</a>). Und Vera Brandes ist in Salzburg sogar dabei, eine spezielle Produktlinie zu entwickeln, in der Musik als Therapie eingesetzt wird. <span id="more-137"></span></p>
<h4>Klassische Musik macht gesund</h4>
<p>“I am the first musical pharmacologist,” sagte Brandes letzten Herbst bei einem Kongress in Wien.  Und wir haben es hier nicht mit einer Schamanin zu tun, sondern mit einer Naturwissenschaftlerin, die bereits seit 2004 das <a title="Forschungsprogramm Musikmedizin" href="http://www.pmu.ac.at/188.htm" target="_blank">Forschungsprogramm MusikMedizin</a> an der Paracelsus Privatmedizinische Universität Salzburg leitet. In dieser Funktion entwickelt sie mit der von ihr gegründeten Firma Sanoson eine Produktlinie, in der Musik als Medikament verabreicht wird. “We are preparing for the launch of our therapies in Germany and Austria in the fall of 2009,” she said, “and are anticipating the U.S. launch in 2010.” (Zitat: <a title="Matthew Gurewitsch, March 25, 2009: Musical Pharmacology - Concerto in the Key of Rx" href="http://www.nytimes.com/2009/03/29/arts/music/29gure.html?_r=1&amp;ref=music" target="_blank">NY Times</a>)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Wie funktioniert das?</strong></p>
<div id="attachment_386" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-386" href="http://vioworld.de/blog/2009/04/klassische-musik-macht-jung-klug-reich-und-gesund/356448_r_by_sandra-he-_pixeliode/"><img class="size-medium wp-image-386" title="356448_r_by_sandra-he-_pixeliode" src="http://vioworld.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/356448_r_by_sandra-he-_pixeliode-300x225.jpg" alt="Sandra Heß: The beat goes on /pixelio.de" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sandra Heß: The beat goes on /pixelio.de</p></div>
<p>In erster Linie soll Musik bei sogenannten &#8216;Zivilisationskrankheiten&#8217; zum Einsatz kommen wie Angstattacken oder Depressionen. Dazu wird Musik analysiert und ihre aktiven Wirkmittel rausgefiltert und zusammengestellt für den therapeutischen Einsatz &#8211; soweit mein Verständnis des NY Times Artikels. Es gibt eine Pilotstudie, die Behandlung soll 30 Minuten am Tag betragen, fünf Tage die Woche, vier Wochen am Stück, um die psychosomatischen Ursachen von Beschwerden zu erreichen und nicht mit Beta-Blockern zu unterdrücken.</p>
<p>Vera Brandes kam auf diese Therapie als sie selbst mit zwei gebrochenen Wirbeln im Krankenhaus lag, und die Ärzte von einem Wunder sprachen, als ihre Wirbelsäule nach nur zwei Wochen wieder komplett verheilt war. Neben ihr lag ein Buddhist, der täglich von Freunden besucht wurde, die ihm -und damit auch ihr- vorsangen.</p>
<p>Auch Alex Doman<a title="The Brain Understanding Itself: The Musical Cure. " href="http://alexdoman.com/2009/03/29/the-musical-cure/" target="_blank"> bloggt </a>über diesen Artikel auf The Brain Understanding Itself. Wie der Name schon sagt, kommt er aus der Gehirnforschung und ist der felsenfesten Überzeugung, dass Musik positive Auswirkungen hat. So schreibt er auch auf <a title="Soundswell" href="http://soundswell.org/" target="_blank">Soundswell</a>, einem Blog zum HATSS Projekt, also Lebensverbesserung durch Musik. Auch <a title="Stefan Koelsch - investigating the brain with music" href="http://www.stefan-koelsch.de/" target="_blank">Stefan Koelsch</a>, Forscher in Brighton, ist der felsenfesten Überzeugung, dass Psychologen in der Zukunft fragen werden: Musik oder Prozac &#8230;</p>
<h4>&#8230; macht klüger?</h4>
<p>Der im Artikel angesprochene <a title="Wikipedia zum Mozart Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mozart-Effekt" target="_blank">Mozart-Effekt</a> geht auf den Physiker Gordon Shaw und die Psychologin Frances Rauscher zurück. Das räumliche Vorstellungsvermögen verbessert sich angeblich durch das Hören klassischer Musik, insbesondere der Musik von <a title="W.A. Mozart Wikipedia Artikel" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mozart" target="_blank">Wolfgang Amadeus Mozart</a>. Zu diesem, inzwischen umstrittenen Ergebnis kamen sie in ihrer Studie aus dem Jahre 1993, in der Probanden, die Mozarts Klaviersonate in D-Dur, KV448, hörten, deutlich bessere Ergebnisse bei einem IQ-Test aufwiesen, als diejenigen, die einfach nur so teilnahmen.  Populärwissenschaftlich wurde dies vor allem von Don G. Campbell ausgeschlachtet, der glaubt, dass Kinder allgemein intelligenter würden, wenn sie Mozart hörten &#8211; eine immer noch weit verbreitete Ansicht und wer weiß &#8230;</p>
<p>Und wer selbst ausprobieren möchte (nicht wissenschaftlich abgesichert), wie das mit der Wirkung von Musik ist, dem sei das interaktive Radio <a title="Interaktives Radio Sourceton" href="http://www.sourcetone.com/user/home" target="_blank">sourceton.com</a> empfohlen. Die NY Times bezeichnet es als musikalische Jukebox: man hat eine Drehscheibe, auf der man die gewünschte Gefühlslage anklicken kann und dann Musik dazu abgespielt bekommt &#8211; viel Vergnügen!</p>
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