VioWorld Kulturblog

Beiträge zu Kultur, Jobs und Web 2.0

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VioWorld wird Medienpartner des KulturInvest Kongresses 2009

09. October 2009 von Hagen Kohn· Kultur und Medien

Am 29. und 30. Oktober findet im Berliner Admiralspalast der KulturInvest Kongress statt, mit uns als Medienpartner. Ziel ist es, den Kultursponsoringgipfel der ESB (Europäische Sponsoring Börse) und den Kulturmarken-Award der Agentur Causales in einer komplexen Veranstaltung zu bündeln und somit einen starken Branchentreff für Kulturmarketing und Kultursponsoring zu schaffen. Networking, Networking, Networking. 08823951Wir sind natürlich auch vor Ort und freuen uns auf interessante Gespräche mit Vertretern aus der Kultur- und Medienbranche.

Für den Kulturmarken-Award ist übrigens auch die Marke “stART.09” nominiert. Wir drücken die Daumen!

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stART-Schuss für die Kultur!

07. October 2009 von Hagen Kohn· Kultur und Medien

stART09-banner_120_120Spätestens seit dem 24. September besteht Hoffnung, dass auch die Kulturbranche das Thema “Social Media” für sich entdeckt. Ein Indiz hierfür ist, dass unter den Referenten der stART.09 neben Vordenkern und Experten auch einige Kultureinrichtungen waren, die einem neugierigen Publikum von ihren Blog- und Twitter-Erfahrungen berichteten. Natürlich war die Konferenz auch für uns ein Pflichttermin. Im Anschluss baten wir Karin Janner, Mit-Initiatorin und Organisatorin, um ein kurzes Fazit:

• Liebe Frau Janner, wenn Sie Ihre Eindrücke von der ersten stART-Konferenz in einer Schlagzeile bündeln müssten, wie würde diese Lauten?

stARTschuss für einen gemeinsamen Weg: Kulturszene und Web 2.0-Szene kommen ins Gespräch

[Mehr lesen →]

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Sag mir was du hörst und ich sag dir wer du bist

05. October 2009 von Hagen Kohn· Musik

Dass sich Menschen nicht nur über Kleidung, Autos und Beruf definieren, sondern zu einem gut Teil auch über die Playlist ihres iPods, ist bekannt. Der Cambridge Psychologe Jason Rentfrow stellte dazu eine empirische Studie an und förderte interessante Erkenntnisse zu Tage.

Quelle: Pixelio

Quelle: Pixelio

Ganz anders nähert sich ZEIT-Autor Jürgen von Rutenberg diesem Thema und sucht im Musikportal Last fm seinen musikalischen Zwillingsbruder: zum Artikel
Und er findet ihn.

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Ensemble Modern beim Cello Festival der Kronberg Academy

01. October 2009 von Hagen Kohn· Musik

Am 4. Oktober geht mit einem hochkarätigen Abschlusskonzert das diesjährige Cello Festival der Kronberg Academy zu Ende. Wir sprachen mit Michael M. Kasper vom Ensemble Modern, der u.a. als Solist in Steve Reichs “Cello Counterpoint” auftreten wird.

kasperLieber Herr Kasper, Ihrer Biografie kann man entnehmen, dass Sie Mitglied bei den Kickers Offenbach sind. Spielen Sie auch aktiv Fußball? Kann man sich das als Profimusiker überhaupt leisten?

Ich habe bis zu meinem Studium Fußball und Handball gespielt, nolens volens dies dann sein gelassen; heute wird geschwommen, Tango getanzt und Kanu gefahren, soweit es die Zeit zuläßt. Ich nenne allerdings ein TippKick Spiel in den Farben der Kickers mein eigen und Niederlagen gegen die Frankfurter Eintracht gehen mir für eine gewisse Zeit nahe.

Welchen Stellenwert hat für Sie die Kronberg Academie in der deutschen Musiklandschaft?

Hier versammeln sich die Gralshüter des wahren, schönen und guten Cellospieles. Und das ist auch gut so. Eine kluge Idee war es, Ensemble Modern dort auftreten zu lassen, um mit Hindemith, Ligeti und Reich, einige Klassiker, mit Reijsegger einen sogenannten Grenzgänger der “Moderne” zu Wort kommen zulassen. Und eine ganz hervorragende Idee wäre es, Ensemble Modern direkt auf die Teilnehmer der Akademie los zu lassen, vielleicht erwärmt sich der ein oder andere doch noch für Michael Gordon “Industry”, Ferneyhough “Time and motion study II”, Helmut Lachenmann “Pression”, Robin Hoffmann “Schleifers Methoden” (wie, kennt das niemand?).

Von 1988 bis 2001 waren Sie Dozent an der Musikhochschule Aachen. Worauf legen Sie besonderen Wert bei der Musikvermittlung?

Egal ob Klassik oder Moderne, der selbstständige Musiker steht im Mittelpunkt meines Interesses. Voraussetzung dafür: Wissen um die Zeit- und Musikgeschichte, profunde Technik, ein klarer Geist, offene Ohren und die Bereitschaft zum ästhetischen Diskurs.

Beim Abschlusskonzert am 4. Oktober spielen Sie als Solist in Steve Reichs “Cello Counterpoint” für Cello-Oktett. Weiterhin stehen Komponisten wie Penderecki und Demenga auf dem Programm. Wie macht man jungen Musikern die sogenannte “Neue Musik” schmackhaft? Trifft dieser Begriff überhaupt noch zu?

Die “sogenannte Neue Musik” ist vielfältig; Webern, Hindemith, Henze, Lachenmann, Cage, Pärt müssen in diese Begriffsdose hinein gepreßt werden.

Ein altes Werk des jungen Penderecki erscheint dazu moderner als ein spätes Werk des älteren. Ist ein tonaler Pärt, ein Kantscheli, neuer oder älter oder jünger oder moderner als ein Schostakowitsch (wieso taucht dieser Name hier auf?)? Ist Hindemith wirklich out? Ist Crossover wirklich noch modern?
Oder eher ein 40 Jahre altes Werk von Helmut Lachenmann. So unterschiedlich wie die jungen Musiker sind, so unterschiedlich können deren eventuelle Wege zur “Neuen” oder “gegenwärtigen” Musik sein. Da gibt es kein “Rattenfängerrezept”. Aber apropos Rezept: der Apettit kommt mit dem Essen.

Die Kronberg Academy betreibt übrigens auch ein Blog und ist unter @KronbergAcademy bei Twitter aktiv. Hier findet morgen (2. Okt.) wieder ein KAtalk statt, diesmal mit dem Cellisten und Komponisten Ernst Reijseger.

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Mittwochs-Tipp: Stradivari-Ausstellung im Wallraf

30. September 2009 von Hagen Kohn· Mittwochs-Tipp

Quelle: Pixelio

Quelle: segovax/Pixelio

Ihre Haut schimmert golden, ihre Form ist perfekt, ihr Klang einzigartig und ihr Preis nahezu unbezahlbar – Stradivari, die Königin der Streichinstrumente. Im kommenden Frühjahr steht die sagenumwobene Legende im Mittelpunkt einer einzigartigen Ausstellung. Unter dem klangvollen Titel Stradivari – Mythos und Musik zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum mehr als fünfzig Original-Instrumente aus der Hand des italienischen Geigenbaumeisters.

Noch nie waren so viele von Antonio Stradivari (ca. 1644 – 1737) gefertigte Violinen, Bratschen und Celli in einer Ausstellung vereint. Dieser kostbare Schatz ist weltweit exklusiv und „nur“ für 17 Tage vom 5. bis zum 21. März 2010 in Kölns ältestem Museum zu Gast. Parallel zur Ausstellung findet eine Konzertreihe statt, bei der bedeutende Solisten wie Heinrich Schiff, Isabelle Faust oder Valeriy Sokolov im Museum auftreten und auf ihren Stradivaris spielen. Der Ticketverkauf für die Ausstellung und die neun Konzerte startet am 1. Oktober um 0.00 Uhr auf www.wallraf.museum/stradivari. [Mehr lesen →]

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