Heute vor 50 Jahren starb die bis heute am meisten verehrte Jazzsängerin aller Zeiten. Billy Holiday, genannt Lady Day, wurde nur 44 Jahre alt, prägt jedoch den Vocal-Jazz wie keine andere Sängerin.
Das Online-Radio ByteFM widmet ihr heute Nachmittag die Sendung “Tourkalender”. [Mehr lesen →]
Today´s funstuff is actually quite serious, since we´re dealing with some serious musician here. A cover version of a “Killers”-song performed by the killer classic musician Eric Wuest. Better than the original!
Bevor am 20. Juli unsere erste Blogparade zum Thema “Net Powered Artists” startet, möchten wir auf ein verwandtes Thema aufmerksam machen, das wir mit Spannung verfolgen. Dass die in den letzten Jahren immer überflüssiger gewordene Musikmesse PopKomm ausfällt, ist bekannt, ebenso, dass am 16. und 17. September im Berliner Radialsystem eine Ersatzveranstaltung stattfinden wird. Was Ex-Universal-Chef Tim Renner als “All2gethernow” ausrief, formiert sich derzeit auf allen Social-Media-Kanälen unter #unkomm. Fest steht, dass der Charakter der bottom-up Veranstaltung eine Mischung aus Barcamp und Konferenz sein wird und die Vertreter aller Bereiche der Musikbranche (Verwerter, Künstler, Konsumenten) an einen Tisch bringen soll, ein Verein samt Vorstand existiert bereits. Von der euphorischen Graswurzelbewegung der ersten Tage, sehr schön zu beobachten bei Twitter, ist allerdings nicht viel geblieben. Was bleibt ist die Trias Tim Renner, Radiallsystem und Newthinking-Communications, eine BerlinerAgentur spezialisiert auf Web 2.0 Projekte. Zugegebener Maßen eine spannende Konstellation. Gemeinsam mit der Berlin Music Commission plant man zudem das dezentrale Musikfestival #Cloud. Bleibt zu hoffen, dass ganz im Sinne des Mottos “All2gethernow” nicht nur Label-Künstler zu sehen sein werden.
Die Nachricht der Woche kam zweifellos aus Frankfurt: Dem deutschen Buchhandel geht es … gut. Wirklich, es geht ihm gut! Trotz Wirtschaftskrise und Pirate Bay, die Leute lesen nicht nur weiterhin das gedruckte Buch, sie kaufen es auch. Im Bereich Belletristik sind sogar Zuwächse zu verzeichnen, was an Publikums- und Skandaltauglichen Neuerscheinungen wie Charlotte Roches “Feuchtgebiete” liegen könnte. Rückläufig hingegen sind die Umsätze in der Fachliteratur, wobei man mal ganz tabulos diskutieren sollte, ob jede Dissertation es wert ist, als Buch zu erscheinen. In Hinblick auf die im Oktober stattfindende Frankfurter Buchmesse freut sich die Branche, dass China vorerst sein Internet-Zensurprogramm gestoppt hat – schließlich ist man ja Gast-Land. [Mehr lesen →]