Wie würden Frank Zappas “Mothers of Invention” im Jahr 2009 klingen? Vermutlich ähnlich wie das Berliner Redux Orchestra, das gestern den Auftakt zum Club Contemporary Classical Festival im Techno-Tempel Berghain machte.
Wie auch andere Vertreter dieses neuen Genres, loten die knapp 20 Instrumentalisten die Grenzen zwischen Zeitgenössischer Musik á la John Cage oder Morten Feldman und elektronischer Tanzmusik aus. [Mehr lesen →]
Über das Kulturmanagement Blog von Christian Henner-Fehr bin ich auf einen interessanten Post gestoßen: “Social Media´s Top 10 Dirty Little Secrets”, veröffentlicht von David Armano. Als Web 2.0-Neueinsteiger möchte ich dies zum Anlass nehmen, meine Blog- und Twitter-Erfahrungen der letzten Monate kritisch zu hinterfragen. Was ist also dran an den “Dirty Little Secrets”? [Mehr lesen →]
Als ich 2001 meinen ersten Arbeitsplatz als Pressereferent am Opernhaus Halle bezog, stand dort noch nicht einmal ein Computer, Pressemitteilungen wurden per Fax (ohne Serienfunktion!) verschickt. Solche Verhältnisse gehören gottseidank der Vergangenheit an – Email und Internet sind heute so selbstverständlich wie Fax und Telefon.
s.hofschlaeger/ pixelio
Anders verhält es sich im Kulturmarketing mit Web 2.0, oder bessergesagt “Social Media”. Abgesehen von einigen Ausnahmen (Duisburger Philharmoniker oder Bühnen Halle) haben die etablierten Kultureinrichtungen noch nicht erkannt, dass Blog, Twitter, YouTube, etc… zur Öffentlichkeitsarbeit gehören, wie früher das Pressefax. Dieses Manko bedeutet für den Bewerber aber auch eine Chance, sich zu profilieren. Wer sich jetzt in diese Richtung qualifiziert (und sei es durch privates Bloggen und Twittern) und den nutzen von Social Media im Bewerbungsgespräch vermitteln kann, wird künftig die Nase vorn haben, gerade in Zeiten, da die Anforderungen an den Mitarbeiter immer umfangreicher werden. Mit dem Problem der immer bunter werdenden Wollmilchsau hat sich kürzlich blogauboutjob beschäftigt. [Mehr lesen →]
Two weeks ago, the National Symphony Orchestra has accompagnied a concert with tweets on the music score of Beethovens “Pastorale”, now the Royal Opera House has invited its fans to create an opera libretto via Twitter.
from www.mobilewebexperience.com
The Royal Opera House blog gave a precis of Act One, Scene One: “William is languishing in a tower, having been kidnapped by a group of birds who are anxious for revenge after he has killed one of their number. Hans has promised to rescue him. The Woman With No Name is off to her biochemistry laboratory to make a potion to let people speak to the birds.”
Present results can be viewed on the Royal Opera´s blog, contributions can be posted on the Twitter account @youropera. Excerpts shall be performed in September to the music of composer Helen Porter along with familiar opera tunes. Why not add bird-music-composer Olivier Messiaen?