Seit einige Zeit verfolge ich die interessante Studie von Ulrike Schmid über Social Media Aktivitäten von Museen und Orchestern. Diese bescheinigt den Kulturinstitutionen immer wieder ein eher halbherziges Engagement – sei es aufgrund fehlender Ressourcen oder mangelnder Kenntnis der neuen Kommunikationskanäle.
Folgendes Beispiel finde ich hingegen sehr gelungen: Das Blog der Bayerischen Staatsoper.
Man kann sicher anmerken, dass die aktive Vernetzung noch nicht optimal ist, 370 Follower bei Twitter sind für ein Theater dieser Größe nicht befriedigend. Entscheidend finde ich aber, dass hier zahlreiche Mitarbeiter aus dem eigenen Haus beteiligt sind uns so dem Projekt Leben einhauchen.
Ein Thema übrigens, das gerade im Echtzeitgeist-Blog von Frank Tentler heiß diskutiert wird.
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Freut mich, dass Du die Studie verfolgst.
Die Blogbeiträge und auch, wie die Tweets geschrieben sind, gefallen mir auch ganz gut. Was ich allerdings vermisse ist der Dialog. Wie Du richtig sagst, sind 370 für so ein Haus sehr wenig. Dazu kommt allerdings auch, dass sie selbst nur etwa der Hälfte zurückfolgen und sie kaum reagieren, von einer Interaktion gar nicht erst zu sprechen.