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Von der TwitterOpera zur Internetoper

26. January 2010 von Hagen Kohn · 6 Kommentare · Kultur und Medien

Die Experimente werden immer interessanter: Im August des vergangenen Jahres rief das Royal Opera House die Netzgemeinde auf, gemeinsam das Libretto zur ersten Twitter Opera zu schreiben. Pünktlich zum Kulturjahr Ruhr2010 startet nun das Musiktheater im Revier unter dem Motto “Die Affaire Manon” eine Internetoper. Den thematischen Leitfaden bilden Puccinis “Manon Lescaut” sowie Hans Herner Henzes lyrisches Drama “Boulevard Solitude”.

Im Gegensatz zur Twitter Opera kann man hier gleich ganze Episoden, deren musikalischer Rahmen vorgegeben ist, in Form eines selbstproduzierten Videos veröffentlichen. Die Musik dazu wurde vom Orchester und Ensemble des Musiktheaters im Revier eingespielt, unterteilt in 50 Episoden.
Einige schöne Beiträge gibt es bereits.

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6 Kommentare bis jetzt↓

  • Tweets die Von der TwitterOpera zur Internetoper erwähnt -- Topsy.com

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von WilaBonn, Hagen Kohn erwähnt. Hagen Kohn sagte: Von der TwitterOpera zur #Internetoper: http://bit.ly/7yGaL6 @ruhr2010 [...]

  • Christian Henner-Fehr

    Tolle Idee und vor allem das Video, das Du hier eingebettet hast, gefällt mir gut. Und ein gutes Beispiel, was man mit User-generated-Content alles machen kann. Nur die Website gefällt mir nicht, das Layout passt irgendwie nicht.

  • sabine ferchmayer

    ich finde das projekt klasse, steht und fällt natürlich mit dem engagment der leute, die sich angesprochen fühlen dafür ein video zu machen. finde, die zeit ist reif, die oft verstaubte oper endlich ins internet zu holen. die webseite find ich ziemlich komplex, das design ist ok!

  • Hagen Kohn

    @Sabine Ferchmayer
    Mir gefällt gerade, dass hier etwas mehr kreative Arbeit gefragt ist, als ein paar Tweets zur Twitter-Opera beizusteuern. Während das eine mehr als Spielerei zu bezeichnen ist, könnte die Internet-Oper wie sie hier entsteht eine neue Kunstform darstellen, eine klassische Variante des Mashup à la Kutiman

  • sabine ferchmayer

    ja, passt auch genial in unsere zeit. alle kunstformen und medien, zeit und raum werden verquirlt und jeder konsumiert so viel er will und kann. und das beste daran: ich bin nicht auf die rezipientenrolle festgelegt, kann kreativ zum Projekt beitragen, ohne verantwortung für das ganze übernehmen zu müssen. und am ende sagt jeder der dabei war: Ich bin Oper!

  • Hagen Kohn

    Das klingt jetzt aber leicht ironisch :-)

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